Schrift

Der normale Darkovaner ist Analphabet. Selbst die meisten Comyn können nicht richtig lesen und schreiben. Hohe Comynsöhne, wie z.B. Regis Hastur, werden für etwa zwei Jahre nach Nevarsin geschickt, damit sie bei den Mönchen lesen und schreiben lernen. Romilly Mac Aran und ihre Schwester lernen zwar lesen und schreiben, aber gerade soviel, damit sie ihre Einmachgläser beschriften können.

Lerrys Ridenow unterhält sich mit Regis Hastur in „Sharras Exil“ über das Thema.

Zitat:

„Zufällig weiß ich, dass du lesen und schreiben kannst, Regis, aber du musst zugeben, dass du eine lobenswerte Ausnahme bist. Wie viele, auch unter den Kadetten, können mehr als ihren Namen kritzeln und sich durch das Armee-Handbuch buchstabieren?“
„Ich finde, ihre Bildung reicht aus für das, was sie in der Welt tun müssen“, sagte Regis. „Warum sollen sie sich mit Unsinn belasten? Denn als das stellt sich das meiste Geschriebene heraus. Es gibt schon genug untätige Gelehrte auf Darkover - und was das anbetrifft, im Imperium auch.“

Kennard Alton sagt selbst in „Die Kräfte der Comyn“ zu Lerrys über das lesen und schreiben:

„Ich kann unsere Schrift lesen, wenn ich muß - gut genug für Dienstlisten und dergleichen -, aber die Arbeit eines Gelehrten liegt mir nicht! Oh, ich bringe es durchaus fertig, meinen Namen zu schreiben, nur warum soll ich mir die Augen für die Jagd verderben, indem ich etwas lerne, das jeder öffentliche Schreiber für mich tun kann?“

Nicht lesen und schreiben zu können, ist daher auf Darkover kein Zeichen von schlechter Bildung oder Dummheit. Es ist in der Welt einfach nicht notwendig. Und bringt, wie Kennard indirekt mit einflicht, Arbeitsplätze, indem man für derartiges einen Schreiber beauftragt.
Wie die Schrift auf Darkover aussieht, wird nur selten in den Romanen erwähnt. Marion Zimmer Bradley hat kein Alphabet für Casta oder Cahuenga beschrieben oder entworfen.

Im ersten Darkover-Atlas der Weltbild-Sammeledition ist ein darkovanisches Alphabet (Casta) aufgezeichnet. Dieses stammt von Britta Rutkowski und wurde im Atlas nicht belegt.

Textstellen

Hier einige der wenigen Textstellen, in denen etwas über das Aussehen der Darkovanischen Schrift erzählt wird.
Interessant ist dabei, dass die Sieben Domänen in „Die Blutige Sonne“ in der „Schrift von Carthon“ geschrieben wurden.

…schrieb den Namen in der schnörkeligen Schrift Darkovers…
Asharas Exil Er schob ein Stück Papier über den Tisch. Es war dick und gerändelt und mit darkovanischer Schrift bedeckt, den geraden, viereckigen Lettern der Stadt-Sprache.
Die Kräfte der Comyn

Kerwin sah, daß darauf (einem Tisch) die Namen der Sieben Domänen in der eigenartig verschlungenen Schrift von Carthon eingraviert waren.
Die Blutige Sonne

Oft hatte sie in der einen Hand alte Lesetexte in Darkovers rundem Alphabet gehalten…
Sohn des Verräters

 
schrift.txt · Zuletzt geändert: 2009/11/17 18:58 von beara
 
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