Namenskunde

Hier findet ihr alles was mit der darkovanischen Namensgebung zu tun hat.

Vornamen

Eine Liste aller Vornamen, die wir bislang gefunden haben, findet ihr hier:
Darkovanische Vornamen

Darkovanische Nachnamen

Das einfache Volk

Generell muss ein einfacher Mann keinen Nachnamen führen. In einer Dorfgemeinschaft wird es reichen, wenn er einfach Mikhail ist. Dort weiß auch jeder wer gemeint ist.

Forth stellte mich als „Jason“ vor, was der Sitte Darkovers entsprach. Ich sah einen der Männer nach dem anderen an[...] Drei waren Darkovaner aus den Bergen, magere, sehnige Männer, die einander wie Brüder glichen. Später erfuhr ich, daß sie auch wirklich Brüder waren; Hjalmar, Garin und Vardo.
Retter des Planeten, Seite 30

Wie aber jeder weiß ist der Name Mikhail sehr häufig, wenn sich also Mikhail, der Sohn des Rafael, von Mikhail dem Sohn des Müllers unterscheiden möchte, so kann er sich einen Nachnamen oder Beinamen geben.

Ein Name mit „Mac“:

Die Darkovaner stammen mehrheitlich von den Mitgliedern der Neu-Hebriden-Gemeinschaft hab und somit hat sich in weiten Teilen deren Schreibweise für Familiennamen eingebürgert. Daher ist die darkovanische Version des Nachnamens klassisch schottisch.
„Mac“ heißt nichts anderes als „Sohn von“. Man nehme also den Namen des Vaters und hänge ein Mac davor.
Für unser Beispiel wäre dies dann Mikhail Mac Rafael.

Beinamen:

Würde der andere Mikhail auch eine Unterscheidung wünschen, dann würde er sich entweder nach seinem Vater Mikhail MacAnndra nennen, oder er könnte sich auch, Mikhail von der Mühle, aus dem Dorf Aderes, oder vom Nordhang nennen, vielleicht auch nach seinem Beruf.
Ylona Rider wäre dafür ein Beispiel, der Name Rider leitet sich vermutlich davon ab, daß sie zu den Fahrenden gehört.

Echte Familiennamen:

Im Verlauf der Geschichte haben sich manche Mac Namen zu echten Familien oder Stammesnamen entwickelt, bis hin zu Kleinadligen, wie den MacAran. Diese beziehen sich dann nicht mehr originär auf den Namen des Vaters, sondern auf irgendeinen alten Ahnherrn.

Besonderheiten aus dem einfachen Volk

Schwertschwestern und Entsagende

Da die Entsagenden sich von ihrem Familienverbund und den damit einhergehenden Verpflichtungen lossagen, legen sie ganz bewusst den Namen ihres Vaters und der väterlichen Familie ab, da dieser mit den patriarchalischen Strukturen, denen sie entsagen, verbunden ist. Deshalb wird nur bei Entsagenden die weibliche Formel des „Mac“ benutzt. Diese heißt auf gälisch „nikhya mic“, was soviel bedeutet wie „Tochter von“. Sie wird verkürzt auf ein einfaches „n’ha“ und mit dem Namen der Mutter verbunden.
So wird aus Rafaella MacMikhail?, Tochter des Mikhail und der Yllana, dann sobald sie den Eid der Entsagenden abgelegt hat, eine Rafaella n’ha Yllana.

Priesterinnen Avarras

Die Priesterinnen geben, wenn sie die Insel des Schweigens betreten, ihre Herkunft und ihren Namen auf. Sie nehmen einen neuen Namen an, der jedoch nicht ihrem alten entsprechen muß und werden fortan nur unter ihrem neuen Vornamen bekannt. Dies war so ehe sich die Priesterinnen der Insel des Schweigens mit den Schwertschwestern verbanden und damit deren Namensregelungen übernahmen.

Bastarde, uneheliche Kinder

Uneheliche Kinder tragen eigentlich Grundsätzlich den Namen ihrer Mutter. Bestes Beispiel dafür ist Bard mac Fianna, der erst durch die Anerkennung des Königs von Asturien, bzw. dadurch, daß Bard für diesen eine wichtige Rolle einnimmt, den Namen seines Vaters annimmt. Der weibliche Name als Nachname ist gleichzeitig eine Brandmarkung, denn so entgeht niemandem, daß dieses Kind keinen Vater hat. - Siehe auch Bastarde unter Comyn

Findelkinder

Kindern, denen man weder Mutter noch Vater zuordnen kann, gibt man manchmal den Namen des Kadarin, oder nennt sie, noch weitläufiger 'ein Kind des Flusses'.

»Der Name Kadarin ist nichts als Trotz«, erklärte ich. »In den Hellers wird jeder ... Bastard ... Sohn Kadarins' genannt, und er hat sich die Bezeichnung zugelegt.«
Lew Alton, Sharras Exil, Seite 234

Comyn

Generell ist ein Nachname der einem unserer Nachnamen ähnelt, wohl als ein Zeichen für adlige Abstammung zu verstehen.

Der vierte Mann war ein Rotschopf und besser gekleidet als die anderen. Er hieß Lerrys Ridenow, und der Doppelname besagte, daß er dem hohen Adel Darkovers angehörte.
Retter des Planeten, Seite 30

Rangfolge

Grundsätzlich gilt das Recht, daß die Kinder den Namen des höher gestellten Elternteiles bekommen. Bei den großen Familien sieht die Rangfolge wie folgt aus:

  • Hastur von Elhalyn
  • Hastur von Hastur
  • Ardais von Ardais
  • Aillard von Valeron
  • Alton von Armida
  • Ridenow von Serrais
  • Aldaran von Caer Donn

Ist die Abstammung der Mutter im Rang höher als der des Vaters, der Sohn aber der Erbe des Vaters, so ist es dennoch üblich, daß dieser Sohn den Namen seines Vaters und seines Erbes trägt.

Ausnahme: Aillard

Aillard, welches matrilinear geführt wird, bildet hier die große Ausnahme. Hier werden die Töchter immer nach der Mutter benannt, egal ob der Vater vom höheren Rang ist oder nicht. Die Söhne werden aber ggf. nach dem Vater benannt. Da sie in der Aillard-Domäne nicht erben können, können sie dies eventuell aber innerhalb der väterlichen Familie, was der Nachname anzeigt.

Der volle Comynname:

Bei offiziellen Anlässen, vor dem Comynrat, bei Trauungen, oder ähnlichem wird oft der volle Name des Betreffenden genannt. Dieser besteht aus dem eigenen Vornamen (oft mehrere) und den Nachnamen der Eltern.
Beispiele hierfür ist z.B.: Regis Rafael Felix Alar Hastur-Elhalyn Üblich ist es auch den Bindestrich durch das 'y' für 'und' zu ersetzen.

Keine Nennung der Namen der Eltern:

Der volle Name eines Comyn ist meist schon lang genug, so wird generell darauf verzichtet auch noch die Abstammung der Eltern, Großeltern und andere Ahnherren zu erwähnen. Ggf. guckt man für solche Dinge ins Stamm- oder Zuchtbuch, aber man schleppt keine Namensliste mit sich herum, die bis auf Cassilda und Hastur zurückgeht.

Heirat:

Mit der Heirat kann sich ein Name ändern, er muss es aber nicht. So ist es durchaus üblich, daß der Mann seinen gewohnten Nachnamen einfach behält, ohne Änderungen vorzunehmen.

Frauen nehmen häufig einen Doppelnamen an, in dem sie den Namen ihres Mannes an ihren Rufnamen anhängen, z.B.:

  • Ellemir Lanart-Ridenow, die Ehefrau von Damon Ridenow
  • Rohana Aillard-Ardais, die Ehefrau von Gabriel Ardais.

Adoption:

Es geschieht selten, daß ein Kind von einer Frau adoptiert wird. Anerkennung des Kindes ist Sache des Mannes.
(Ausnahme auch hier: in der Aillard-Domäne werden die Kinder von der Frau anerkannt, nicht vom Mann).
Wird ein Kind adoptiert trägt es fortan den Namen des Mannes, der es anerkannt hat.
Bekanntes Beispiel hierfür: Danilo Syrtis-Ardais, der von Dyan Ardais als Erbe für die Domäne adoptiert wurde.

Lord Nachname vs. Lord Vorname:

Bei der Ansprache mit einem Titel, sei es Lord oder Dom, ist folgende Spielregel zu beachten. Lord Alton, Lord Hastur oder Lord Castamir werden immer nur die Herrscher der jeweiligen Orte genannt. Alle anderen Familienmitglieder werden grundsätzlich mit dem Titel und ihrem Vornamen benannt.




Farlean 2009/12/21 13:28

 
namenskunde.txt · Zuletzt geändert: 2009/12/21 13:34 von farlean
 
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