Die Türme Darkovers

„Von frühester Kindheit an“, antwortete sie, „hat man mir gesagt, daß eine unausgebildete Telepathin eine Gefahr für sich selbst und jeden in ihrer Umgebung darstellt.“
Leonie Hastur in „An den Feuern von Hastur“

Grob kann man sagen die Türme sind Gebäude die Turmkreise beherbergen und sich vornehmlich der Ausbildung von Matrixmechanikern, Matrixtechnikern und Bewahrer/innen widmen; in denen Matrixtechnologien erforscht und entwickelt werden; und Tätigkeiten mit ebensolchen Technologien durchgeführt werden.


Die Entstehung

In den Romanen wird nichts über die Entstehung der Türme erwähnt. In „Herrin der Falken“ sind sie bereits ein fester Bestandteil der Gesellschaft.
Über ihre Entstehung und ihren Ursprung kann daher nur gemutmaßt werden.

In der Anthologie „Die Tänzerin von Darkover“ (Leroni of Darkover) hat MZB die Kurzgeschichte „Der Turm“ von Priscilla W. Armstrong aufgenommen, die in ihrer Grundidee eine logische Erklärung für die Entstehung der Türme bietet: Neugierde und das damit einhergehende Suchen nach Möglichkeiten für die Kontrolle sowie Nutzung der PSI-Kräfte.
Sie mögen demnach als eine Art Schule oder Forschungszentrum entstanden sein. Zum einen musste man z.B. lernen mit dem Laran umzugehen; lernen seine Gedanken zu verschließen bzw. abzuschirmen, um sie nicht jedem öffentlich darzubieten.
Zum anderen werden sie zu Anfang ein Ort gewesen sein, um heraus zu finden, was man überhaupt mit dieser Gabe bewerkstelligen konnte, da in „Landung auf Darkover“ nicht eindeutig hervor geht, ob Judy Lovatt und ihre Tochter Lori je mehr über ihre Gabe und die erhaltene Matrix erfahren haben als dem vom Chieri genannten „Diese Steine verwenden wir – manchmal – zur Ausbildung unserer Kinder. … Doch vielleicht kann ich dich manchmal erreichen … wenn dein Geist weit genug geöffnet ist, das Juvwel zu beherrschen.“ Was eine mehr als wage Information für den Umgang mit den PSI-Kräften ist, mit denen die Kolonisten konfrontiert wurden.
Daher wäre ein Ort wie die Türme eine nicht abwegige Schlussfolgerung wie Priscilla W. Armstrong sie in ihrer Kurzgeschichte über den ersten Turm beschreibt.
Und das sich diese Idee, einmal an einem Ort etabliert, weiter verbreitete.

Vielleicht ging die Verankerung der Türme als Institution mit der Festigung der Comyn als herrschende Kaste Hand in Hand. Der Besitz von Laran bescherte dem Menschen einen Vorteil gegenüber anderen. Er hatte bessere Überlebenschancen auf der neuen Welt. Als Interpretationsbeispiel kann in diesem Fall die Kurzgeschichte „Vai Dom“ von Diane L. Paxon in In der Selbstsicht der Comyn sind sie Kinder der Götter, aber auch – oder gerade deshalb? - Diener des Volkes, was aus dem Beginn hervor gehen mag. Der Vorteil des Larans machte seinen Besitzer zu einer Führungsperson, welche die Verantwortung für die anderen übernahm.

Mochten die Türme zu Beginn ihrer Entstehung Orte des Lernens, Lehrens und Forschens gewesen sein, so wurden sie sicherlich bald auch indirekt ein Instrumentarium für die Festigung der Macht der Comyn. Nur an diesen Orten war es möglich, die Gabe, die man besaß in ihrem ganzen Umfang und mit Hilfe anderer kennenzulernen, zu kontrollieren und zu nutzen. Eine einzelne Person, ganz auf sich allein gestellt und vorrangig mit dem Kampf ums Überleben auf der feindlichen Welt Darkovers beschäftigt, würde niemals die Möglichkeiten haben, wie Arbeiter in einem Turm, die ihr gesamte Zeit und Aufmerksamkeit darauf verwenden können.

Zeitalter des Chaos

In der chronologischen Reihenfolge der Romane tauchen die Türme erstmals in „Herrin der Stürme“ auf. In dieser Geschichte sind sie bereits fest in der Gesellschaft und dem Leben der Comyn verankert. Obwohl Allart Hastur von Elhalyn sich ins Kloster von Nevarsin zurückzieht anstatt in einem Turm Hilfe zu suchen, als er mit seiner Gabe konfrontiert wird.
Da diesem Roman andere über die Türme voraus gingen, wird hier nicht erklärt, was die Türme speziell sind oder welche ideelle Stellung ihnen genau zugemessen wird. Erklärungen über die Tätigkeiten und deren Bedeutung finden sich aber trotzdem.

Einer der wichtigsten Hinweise über die politische Macht der Türme im Zeitalter des Chaos ist vielleicht folgender:
„Es wäre nicht gut, wenn die Türme in die Kriege dieses Landes hineingezogen würden.“

Demnach scheinen die Türme nicht unbedingt den Lords zu unterstehen, auf deren Land ihr Turm sich befindet. Oder es bedeutet, dass sie nicht aktiv in Kriege eingreifen, da andere Textstellen dieser „Unabhängigkeit“ der Türme wiedersprechen.

„Lord Damon-Rafael hat uns (dem Turm von Hali) bereits beauftragt, einen neuen Vorrat an Haftfeuer anzulegen…“

Hali war durch Gesetz und Brauch verpflichtet, seine Kräfte für den Elhalyn-Lehnsherren einzusetzen. Aber vor wenigen Stunden kam Damon-Rafael wütend an die Tore von Hali und verlangte, daß wir ihm deine Frau übergeben – als Geisel gegen einen Verrat von deiner Seite….
Jetzt hat er verlangt, daß wir den Tramontana-Turm mit unseren Kräften angreifen, wenn sie nicht schnell einwilligen, sie zurückzusenden – und vor allem auch dich …

Zumindest der Dienstbereich des Turmes von Hali scheint damit in gewisser Weise eine Grundlage zu haben. Für Tramontana sieht die Situation wieder anders aus. Obwohl nahe an Aldaran gelegen, scheint er dem dortigen Lord nicht verpflichtet zu sein.
Denn Lord Aldaran wendet sich an den Turm von Hali, da er mit Elhalyn Freundschaftliche Bande pflegt.
In den Gesprächen in Hali, wer Dorilys ausbilden soll, zeigt sich noch ein weiterer Hinweis über die Stellung der Türme bzw. des Laran.

„Sagt der Vai Domna, daß Lord Aldaran sie diesen Dienst nicht unbelohnt tun läßt. Er wird ihr, wenn die Zeit ihrer Heirat kommt, eine Mitgift geben, die der einer jüngeren Tochter entspricht.“
„Das ist großzügig“, sagte Allart, und das war es tatsächlich. Das Laran konnte nicht wie eine gewöhnliche Dienstleistung gekauft oder verkauft werden. Die Tradition verlangte, daß es lediglich der Kaste oder dem Clan zur Verfügung stand und nicht vermietbar war.

Demnach kann nicht gesagt werden, wie die Stellung der Türme im Zeitalter des Chaos im allgemeinen war und ob jeder einzelne einem Lord verpflichtet oder unabhängig war.

Die Arbeiten, welche die Türme verrichteten, waren für die Comyn grundlegende, welche „unseren Leuten Energie, Macht und ein gutes Leben gibt“, wie Allart zu Cassandra sagt.
Es galt als eine übliche Pflicht, das junge Comyn Dienst in den Türmen leisteten und ihr Laran zu diesen Zwecken in den Matrixkreisen einsetzten.

Einige der in „Herrin der Stürme“ aufgezählten Arbeiten und Bestimmungen, für welche die Türme erfüllen, werden in Allarts Gedanken wie folgt beschrieben:

Mit der ungeheuerlichen Kraft der verknüpften Gehirne und den gigantischen künstlichen Matrixgittern, die die Techniker errichteten, konnten diese geistigen Energien tief im Erdboden verborgene Metalle in einem reinen Schmelzfluß an die Erdoberfläche bringen. Sie konnten Batterien für den Betrieb von Luftwagen oder großer Generatoren, die die Burgen von Elhalyn und Thendara mit Licht versorgten, aufladen.
Ein solcher Kreis hatte auch die glänzend weißen Türme der Burg Thendara aus dem Felsgestein des Berggipfels hochgezogen.
Aus vielen Türmen, die diesem glichen, floß die gesamte Energie und Technologie von Darkover, und es waren die Männer und Frauen der Turm-Kreise, die sie erzeugten.

Dieser letzte Satz spiegelt wieder, welche große Bedeutung den Türmen zugemessen wird und wie wichtig die Arbeit ist, die sie leisten. Auch wenn diese Dinge klingen, als ständen sie nur den Comyn zur Verfügung, was bestätigt, dass das Laran nur der Kaste und dem Clan zur Verfügung stand.

Eine weitere wichtige Arbeit, welche die Türme leisten und die von Renata gegenüber Dorilys erwähnt wird, ist die Arbeit in den Relais – in diesem Roman in der Übersetzung „Verstärker“ genannt - durch die ohne Stimme mit den Bewohnern anderer Türme gesprochen wird, damit Neuigkeiten und Botschaften viel schneller, als ein Bote reiten kann, im Reich übermittelt werden.

Zuletzt ist es auch jene Aufgabe, die Renata Leynier übernimmt, welche die Türme erfüllen. Die Ausbildung junger Comyn im Umgang und der Kontrolle ihres Larans und ihrer Gabe.

In wie fern das einfache Volk – abgesehen von der Förderung von Metall – Nutzen von der Arbeit der Türme hatte, wird in „Herrin der Stürme“ nicht erwähnt.

Das Zuchtprogramm

Laran war jenseits aller Vorstellungskraft der Schlüssel zur Macht, und seit Generationen hatte man Menschen dafür herangezüchtet.
(Allart Hastur von Elhalyn in „Herrin der Stürme“)

Ein wichtiger Aspekt, den die Türme koordinierten und festhielten, war das Zuchtprogramm. Dieses Programm war entstanden, um das Laran zu fördern und vor allem spezielle Gaben auszubilden.
In „Herrin der Stürme“ scheint der Zenit dieses Programms jedoch bereits überschritten zu sein. Vielle der Gespräch in diesem Roman drehen sich um die Ablehnende Haltung der „Betroffenen“ unter den jüngeren Comyn, wie Allart Hastur und Renata Leynier.

Die Erziehung der Comyn zielte jedoch darauf ab, dass diese dem Zuchtprogramm zu Diensten waren. So ist auch Allart Hastur nicht von einer anderen Meinung zu überzeugen. Er lebt in dem Glauben, die „allererste Pflicht seines Sohnes sei, Söhne heranzuzüchten, die die legendären Gaben von Hastur und Cassilda, das Laran, weitertragen würden.“

Zwei grundlegende Gedanke hinter dem Zuchtprogramm wird von Allart Hastur in seinen stillen Überlegungen angerissen. Beide Gedanken stehen dabei in Abhängigkeit zueinander.

1. Herkunft der Gaben Was immer auch geschehen war, diese längst vergangenen und beinahe vergessenen Zeiten der Gruppenehe waren in dem Moment verschwunden, als die Familien anfingen, Macht zu erwerben. Erbfragen und das Zuchtprogramm hatten die genaue Kenntnis der Vaterschaft notwendig gemacht.

2. Art der Gaben. Laran war Zauberei; Psi-Kraft, die ihren Familien eine bevorzugte Stellung bei der Handhabung der Matrixsteine, die die verborgenen Kräfte des Geists verstärkten, gab; was ihnen die Möglichkeit verschaffte, die Zukunft zu kennen, den Geist anderer Menschen zu unterjochen, unbeseelte Gegenstände zu manipulieren und den Geist von Säugetier und Vogel zu beherrschen.

Es wird viel über das Zuchtprogramm in „Herrin der Stürme“ gesprochen, doch drehen sich diese Gespräche vorwiegend über die ablehnende Haltung, wie ein Zuchttier verheiratet zu werden oder auch nur Nedestros zu zeugen, gesprochen. Oder über die negativen Auswirkungen z.B. das die Frauen der Comyn schwach sind und zu Fehlgeburten neigen. Ein schwerwiegendes Problem, dem sich offenbar die Aillard-Frauen gegenübersehen.
Durch das Vorgehen im Zuchtprogramm, daß es den Frauen von Hastur nicht erlaubt war, aus ihrer Sippe herauszuheiraten, entwickelte sich auch ein enormes Problem der Inzucht, die bei der Linie der Serrais zum Aussterben der männlichen Linie führte. Ein Problem, das offenbar in dieser Zeit zwar deutlich erkennbar ist, aber vor dem auch zunächst Allart Hastur die Augen verschließt.

Wirkliche Hinweise, die über eine ablehnende Einstellung hinaus gehen, findet man nur selten. Es sind vorwiegend die Erwähnungen über das Ausschließen der Rockravens aus dem Zuchtprogramm, die Informationen liefern.

„Es gab eine Zeit, da die Leroni in Hali versuchten, die Fähigkeit der Sturmkontrolle in unser Laran hinein zu züchten, aber es war zu gefährlich.“

Wenn er wirklich eine außergewöhnliche Gabe, etwa die der Telepathie, oder die Fähigkeit, Falken, Hunden oder Eichelhähern seinen Willen aufzuzwingen, besäße, wäre er in die Zuchtlisten der Leroni aufgenommen worden, jener Zauberinnen, die Aufzeichnungen über die Elternschaften derjenigen anfertigten, in denen das Blut von Hastur und Cassilda, den legendären Vorfahren der begabten Familien, floß.

Aber seine Fähigkeit war nur eine mindere Gabe und keiner Fortzüchtung wert. Selbst in Hali hatte man schon vor Generationen davon abgelassen, und Donal wußte – ohne sich darüber im klaren zu sein, woher –, daß dies ein Grund für das Nichtweiterblühen der Rockraven-Familie war.

Somit entscheidet das Zuchtprogramm – und damit die Türme – über den Aufstieg oder den Fall einer Familie. Entscheiden die Türme, dass die Gabe einer Familie nicht wertvoll genug ist – oder wie im Fall der Rockravens erkannt wird, dass sie letztlich nicht kontrollierbar sein wird – und diese Familie nicht im Zuchtprogramm aufgenommen oder ausgeschlossen werden, kann dies auch den wirtschaftlichen Niedergang einer Familie bedeuten. Es wird ihnen damit unmöglich gemacht, politisch Forteilhafte Eheschließungen einzugehen, da sie nach den Vorgaben des Zuchtprogrammes untersagt sind. Ob dies auch im Fall der Rockravens so streng galt, ist ungewiss, da Aliciane Rockraven die Vermutung hegt, dass Lord Aldaran sie vor allem a) wegen ihrer Fähigkeit ein gesundes, starkes Kind zu gebären und b) dieses Kind Laranbegabt ist zu seiner Barragana erwählt hat.

Vor allem die Fähigkeit, ein gesundes Kind zur Welt zu bringen, das überlebensfähig war, machte manche Frauen in den Augen der Lord sehr kostbar.
Coryn von Hali beschreibt ein weiteres, enormes Problem, dass sich neben der Inzucht ergibt. Die offenbare Unverträglichkeit verschiedener Gaben:

Soweit ich weiß, hat jeder Versuch, die Hastur-Gabe mit denen der Aillards oder Ardais zu kreuzen, zur Folge gehabt, daß die armen kleinen Bälger an der Schwellenkrankheit starben.

Unter welchen Aspekten genau die Ehepartner ausgewählt werden, wird nicht klar genannt. Nur das die Gabe nutzbringend weiter gezüchtet wird. Im Fall von Allart Hastur und Cassandra Aillard werden jedoch Begründungen genannt.
Cassandra Aillards Gene wurden so modifiziert, dass ihre Gene bei einer Verbindung mit Allart dominieren würden. Theoretisch würde das bedeuten, dass jedes Kind der beiden die Aillard Gabe besitzen würde. In diesem Fall ist es jedoch so gemeint, dass Cassildas Gene – oder ihre Gabe? – die Fächervorschau der Elhalyn kontrollieren könnte. So das man diese Gabe ohne die Gefahr des Wahnsinnes nutzen kann. Zudem wurde Cassandra derartig manipuliert, dass sie Allart nur Söhne gebären würde.
Ob die Kontrolle über eine andere Gabe nur durch einmalige Modifizierung erreicht wurde oder es ein Hinweis auf die Aillard-Gabe bietet, ist unklar.

Betrachtet man die Argumente, die in Herrin der Stürme angeführt werden, befindet sich das Zuchtprogramm in diesem Roman an seinem Ende. Es wird offensichtlich, dass das Zuchtprogramm zu weit fortgeführt wurde. Das die Comyn sowohl Mängel durch die Inzucht aufweisen als auch an körperliche und geistige Grenzen bei der Stärke ihres Larans treffen, die ein Mensch ertragen und überleben kann. Ebenso trifft es nicht mehr auf eine absolute Unterstützung unter den Comyn, sondern wird selbst von Bewahrern abgelehnt.

Allart Hastur von Elhalyn: Ich weiß einiges über das Laran. Ich spüre, daß Ihr falsch handelt, wenn Ihr versucht, größere Kraft in diesen Gaben heranzuzüchten. An mir – und noch mehr an Lauren – könnt Ihr sehen, daß der menschliche Geist nie dazu vorgesehen war, ein solches Gewicht zu tragen. …

weiters folgt noch…

Türme

Arilinn

auch Arillin geschrieben

Lage: etwa 1000 Terranische Meilen von Thendara entfernt WZ, zwischen einem Doppelgipfel? (Twin Peaks) BS (1.Version); nahe der „Verborgenen Stadt“; beim gleichnamigen Ort gelegen.

Farben der Wachen: karmesinrot und gelb BS (1.Version)

Status: nach unbelegten Legenden soll der Turm seit 912 Generationen in Betrieb sein. Seine erste Bewahrerin war angeblich eine Tochter des Ersten Hastur. BS (1.Version), VT
Von jenen Türmen, die bis in die Zeit der Wiederentdeckung bestehen geblieben sind, ist Arilinn der prestigeträchtigste Turm der Domänen. VT.
Die Aufzeichnungen über antike Matrixarbeiten und –abläufen sind in Arilinn systematisch neben neueren Aufzeichnungen archiviert.

Sicherheit: Der Schleier von Arilinn ist eine Matrixfalle, die effektiv alle nicht Comyn aus dem Turm ausschließen soll – oder zumindest jene Menschen ohne funktionierendes Laran. VT

Größe & Besetzung: Der Turm wurde im Zeitalter des Chaos für 30 Personen erbaut.
In der Zeit von „Die Blutige Sonne“ bestand der Turm aus nur noch einem Kreis mit acht Mitgliedern.
In der Zeit von „Hasturs Erbe“ wechseln die Laranzu im Turm jährlich. Einige werden entlassen, um z.B. zu heiraten, andere kommen hinzu. Die Bewahrer/innen rotieren alle paar Jahre.
Die nicht-menschlichen Diener – kyrrie – sind ein fester Bestandteil der Türme.

Aussehen: Der Turm ist ein Steingebäude, welches höher als alle anderen in der Gegend empor ragt, mit einem bogenförmigen Eingang aus blauem, durchscheinendem Stein, welcher durch einen Schleier versperrt ist BS.
Hinter dem Schleier liegt ein Matrix-betriebener Aufzug. Auf einer höheren Ebene führt ein Bogengang zu einem sehr großen Raum mit einem Fliesenboden, der sich zu einer Terrasse öffnet.
Treppen führen zu den Schlafzimmern. BS

Hauptquelle: Darkover Concordance (1979)

Cedestri

Corandolis

Lage: unbekannt

Status: unbekannt
Der Turm wird lediglich namentlich erwähnt.
Er ist belegt während der Zeit der Hundert Königreiche bis hin zur Sharra Rebellion.

Größe & Besetzung: unbekannt
In der Zeit von „Zandru’s Schmiede“ besitzt Corandolis einen zweiten Bewahrer namens Doran Alton.
Laut Darkover Concordance besitzt der Turm während der Sharra Rebellion sieben bis 14 Arbeiter und eine/n Bewahrer/in.

Quellen: ADFH, HE, ZF (noch nicht berücksichtig Romane nach ZF), Darkover Concordance (1979)

Dalereuth

Lage: Vermutlich in der Nähe der Stadt mit demselben Namen auf den Dalereuth Ebenen. Nicht weit von der Küste entfernt. ZK

Status: In der Zeit der hundert Königreiche wird in Dalereuth Haftfeuer hergestellt, entweder auf Bestellung verschiedener Lords oder es wird meistbietend verkauft.ZF
Während des Asturias – Ridenow Krieges tritt Dalereuth „Varzils Vertrag“ bei. ZDHK

Aussehen: Der Turm besitzt einen (Duft-)Garten mit Schaukel. ADFH

Größe & Besetzung: In der Zeit des „Verbotenen Turms“ arbeitet Dalereuth mit einem Mechanikerkreis ohne Bewahrerin. Vor der Rückkehr von Lew Alton von Vainwal muss Dalereuth eine Bewahrerin besessen haben, die dann nach Arilinn wechselte. (SE)
In „Die Schattenmatrix“ wird der Turm als „sehr klein“ bezeichnet, was sich aber auf die Zahl der Arbeiter beziehen mag, da Leonie Hastur in „ADFH“ darüber nachdenkt, wie wenige Personen den Turm bewohnnen, im Vergleich mit der Zahl, die der Turm fassen könnte.

Quellen: Darkover Romane bis Zandrus Schmiede & Darkover Concordance

Hali

Hestral

Lage: Einen oder mehrere Zehntage bei einem gemächlichen Ritt („Wir haben schon einen Zehntag nach dir Ausschau gehalten.“) vom Haliturm entfernt. (Kapitel 33) Am Hestral-Fluss kreuzen zwei Handelsrouten.
Von seiner Lage her ist der Turm recht isoliert. (Kapitel 34)

Status: Hestral unternimmt als einer der ersten Türme zu Varzils Zeit den Versuch, Frauen als Bewahrerinnen auszubilden (Felicia Leynier).
Während der Herrschaft Rakhal Hasturs nimmt Hestral als einer der ersten Türme davon Abstand, Haftfeuer herzustellen.

Sicherheit: Hestral besitzt einen Schirm. Dieser verhindert unter anderem, dass Waffen/Metallische Gegenstände in den Turm gelangen. Beim durchschreiten des Schirms erhitzt sich das Metall. (Kapitel 33)
Der Schirm ermöglicht es dem Turm der Belagerung und den Angriffen der Leronyn Rakhal Hasturs zu wiederstehen.

Aussehen: Das Gelände des Turms ist von einer Mauer umgeben und wird nur durch ein Tor betreten. Im Inneren gibt es einen kleinen Hof mit einem Brunnen, kleinen Obstbäumen und einem Küchengarten. Gemeinschaftsraum und Speisesaal sind im Vergleich zu Arilinn oder Hali viel kleiner, wie der gesamte Turm. Schlafzimmer befinden sich u.a. im zweiten Stock und haben je nach Lage Blick auf den Fluss. Sie besitzen Feuerstelle und einen Waschtisch. Da Eduins Waschbecken mit einem Krug Wasser gefüllt werden muss, ist nicht unbedingt von fließendem Wasser im Turm von Hestral auszugehen. (Kapitel 33)

Größe & Besetzung: Zu Varzils Zeit besitzt der Turm nur einen einzigen Kreis.

Der Turm wird im Kampf gegen Truppen und Leronyn von Rakhal Hastur sowie durch einen Angriff des Turms von Hali zwar nicht zerstört, aber schwer demoliert und verliert fünf seiner Turmmitglieder.

Quelle: lediglich in ZF erwähnt (noch nicht berücksichtig: Romane nach ZF)

Neskaya

Temora

Tramontana

Turmkreise in Herrscherhäusern

Valeron

Burg Aldaran

Nevarsin

weitere Turmkreise

Der verbotene Turm

Rumal Deslucidos Turm



Beara Delleray 2010/05/16 00:12

 
die_tuerme.txt · Zuletzt geändert: 2010/05/16 17:38 von beara
 
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