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Der Vertrag

Vorwort

Quelle: Darkover Site von Fabrice Rossi, übersetzt und verwendet mit freundlicher Genehmigung von Fabrice Rossi.

Anmerkung: Der Text stammt von 1999, bezieht sich vorwiegend auf Hasturs Erbe und beinhaltet folglich keine Informationen der Clingfire-Trilogie. Die Seitenzahlen sind jene aus dem Originaltext.

Der Vertrag

Der Vertrag ist ein während der Zeit der Hundert Königreiche von Hastur abgeschlossenes Abkommen. Seine Ratifizierung markierte das Ende des Zeitalters des Chaos (Hasturs Erbe). Er verbot die Verwendung von allen Waffen, die aus Entfernung töten konnten, einschließlich solcher „klassischer“ Waffen wie dem Bogen sowie der Waffen, welche während der Zeitalter des Chaos erfunden worden waren und verwüstenden Folgen (vergleichbar zu unseren nuklearen Bomben) hatten. Der Vertrag sah nur die Verwendung von Waffen für den Nahkampf, wie Schwert oder Streitkolben, vor. Das Prinzip war, dass jeder, der einen Gegner zu töten wollte, dass selbe Risiko des Todes eingehen musste, wie sein Gegenüber. Der Vertrag verbot die Verwendung und den Besitz aller Waffen, die dazu befähigten, über Armeslänge hinaus zu töten oder zu verletzten.

Varzil der Gute, einem sehr mächtigen Bewahrer, der während der Zeit der Hundert Königreiche (s. Die Zeit der Hundert Königreiche) lebte, wird der Vertrag zugeschrieben.

Nach seiner Ratifizierung nahm der Vertrag Gesetzeskraft in den Domänen an. Es scheint, daß der Lord von Aldaran es zu dieser Zeit ablehnte, den Vertrag zu unterschreiben, was den Ausschluß Aldarans aus der Runde der Domänen erklären würde. Nach und nach wurde der Vertrag das moralische Fundament der darkovanischen Gesellschaft, zumindest außerhalb der Aldaran Domäne. Überdies wurden Waffen, die über einer Entfernung töteten, als feige erachtet (Hasturs Erbe, p. 14). In Hasturs Erbe weist Callina Aillard darauf (p.89) hin, dass der Vertrag kein Gesetz ist, aber dass er für Hunderte von Jahren die moralische Grundlage der darkovanischen Kultur und Geschichte bildete.

Während der Zeit von Regis Hastur schuf der Vertrag Probleme für die Verbindungen zwischen den Comyn und dem Terranischen Imperium. Der Handel zwischen dem Imperium und den Comyn zur Einrichtung des Raumhafen und der Handelstadt in Thendara verlangte eine strenge Einhaltung des Vertrages außerhalb der Handelsstadt und strenger Kontrollen nach Schmuggelwaffen (Hasturs Erbe). Aber für den terranischen Legaten Donnell Ramsay war der Vertrag ein Comyn-Gesetz, und galt demnach nicht außerhalb der sechs Domänen, was bedeutet, dass er sich nicht in Caer Donn und der Domäne Aldaran galt. Die Lords von Aldaran lehnten den Vertrag (wie ihre Vorfahren es vermutlich schon taten) als eine barbarische Sitte ab.

Der Mangel an wirklicher Kontrolle von Seiten der Terraner und des Mangels an Respekt für den Vertrag von Seiten Aldarans, erlaubte einen florierend Schmuggelhandel mit terranischen Waffen. Solche Schmuggelware führten unter anderem zum Tod von Regis Hasturs Vater.

Nach dem Sharraaufstand, (erzählt in Hasturs Erbe) verstand der Terraner, daß der Vertrag vorrangig beabsichtigte, die Gesellschaft vor Laran-Waffen zu schützen, und nicht gedacht war den Darkovaner lediglich die erhältlichen terranischen Waffen zu verbieten. So stimmten sie einen beschränkenden Vertrag zu, der den Besitz all jener Waffen verbot, wie der Vertrag sie überall auf Darkover (und nun auch in Caer Donn) verbot. Zudem würde eine jede solche Waffe, die sich zur legal-gesetzlichen Nutzung der Terraner auf Darkover befand oder eingeführt wurde, mit einem radioaktiven Indikator markiert werden, um die Anzahl von potenziellen Schmuggelwarenwaffen (Hasturs Erbe) zu beschränken und zu kontrollieren. (Hasturs Erbe., p. 366-367).

übersetzt von Beara

Beara Delleray 2009/11/17 18:42

 
der_vertrag.txt · Zuletzt geändert: 2009/11/17 18:43 von beara
 
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